Trainingskonzept GSK

Inhalt:

Informationen über die Entwicklung des Trainings und die Autoren.
Konzeption des Gruppentrainings sozialer Kompetenzen (GSK).
Inhalt des Handbuchs für Trainer.
Varianten des Trainings und Materialien zum Download.

Die Entwicklung des Trainings:

Das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) wurde zu Beginn der 80er Jahre entwickelt, hat inzwischen eine weite Verbreitung gefunden, und mittlerweile existieren eine Reihe von Varianten für spezifische Zielgruppen.

Die erste Auflage des Trainingshandbuchs erschien 1983 bei Urban & Schwarzenberg. Die sechste Auflage ist im 2015 bei Beltz (PVU) erschienen:

  • Hinsch, R. & Pfingsten, U. (2015). Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK). Grundlagen, Durchführung, Anwendungsbeispiele. 6. völlig neu bearbeitete Auflage. Mit E-Book inside und Arbeitsmaterial. Weinheim: PVU.

Alle Materialien können jetzt über das Internet heruntergeladen werden, der Link dazu findet sich im Buch. Nach wie vor gibt es die Arbeitspapiere sowohl im PDF- als auch im Word-Format.

Gruppentraining sozialer Kompetenzen GSK

Der große Vorzug des GSK: ein klar strukturiertes, relativ leicht erlernbares Standardprogramm, das mit der Erfahrung des Anwenders wächst und an sehr verschiedene Aufgabenstellungen, Klientengruppen und Settings angepaßt werden kann.

 


zum Inhalt

Die Autoren:

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Dr. Rüdiger Hinsch, Dipl.-Psych.
Nibelungenstr. 18, 14109 Berlin
Tel.: 030/804024-37, Fax: -38
Dr. Ulrich Pfingsten, Dipl.-Psych.
Neuköllnerstr. 14, 33619 Bielefeld
Tel. 0521/104200

 


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Konzeption des GSK:

Als Soziale Kompetenz bezeichnen wir die Verfügbarkeit und Anwendung von kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen, die in bestimmten sozialen Situationen zu einem langfristig günstigen Verhältnis von positiven und negativen Konsequenzen für den Handelnden führen.

Psychosoziale Gesundheit setzt voraus, dass Menschen in der Lage sind, ihre Rechte durchzusetzen, soziale Beziehungen anzuknüpfen und aktiv zu gestalten sowie eigene Gefühle und Bedürfnisse zu äußern.

Die Förderung sozialer Kompetenz ist deshalb für die Therapie, Prävention und Rehabilitation vieler Klientengruppen von zentraler Bedeutung.

Mit dem GSK steht dafür ein Interventionsprogramm zur Verfügung, das auf der Basis moderner kognitiv-verhaltenstherapeutischer Ansätze entwickelt wurde und in den letzten Jahren zunehmende Verbreitung gefunden hat.

Als optimales Setting haben sich Gruppengrößen von ca. 10 Teilnehmern mit zwei Trainern erwiesen. 

Ein zentraler Bestandteil des Trainings sind Rollenspiele mit Videofeedback. Solche Rollenspiele werden zu vorgegebenen Situationen zu allen drei Situationstypen durchgeführt. Charakteristisch für die Rollenspiele innerhalb des GSK sind folgende Punkte:

  • Alle Rollenspiele werden in der Kleingruppe durchgeführt.
  • Das Videofeedback erfolgt direkt im Anschluss an das Rollenspiel.
  • Die Trainingsteilnehmer verstärken sich selbst, Kritik ist höchstens in der Form "Beim nächsten Mal möchte ich versuchen, ..." zugelassen (also als Vorsatz).
  • Bei allen Rollenspielen spielt der Trainer den Gegenpart.
  • Alle Rollenspiele werden mindestens einmal wiederholt.

Das Training erstreckt sich über sieben Sitzungen á 2,5 bis 3 Stunden. Eine Durchführung als Kompaktveranstaltung (z. B. an einem Wochenende) ist ebenfalls möglich, wobei allerdings die Möglichkeit, zwischen den Sitzungen das Erlernte in die Praxis umzusetzen und dies dann in der Gruppe zu reflektieren, stark eingeschränkt ist

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Rollenspiel "Kontaktaufnahme"

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Rollenspiel "Beziehungssituation"

 


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Konzeption des Handbuchs für Trainer:

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Das Buch gibt dem Leser alle theoretischen und praktischen Informationen, die für eine selbständige Durchführung des GSK notwendig sind. Für die fünfte Auflage wurden Theorie- und Praxisteil noch einmal überarbeitet und aktualisiert und durch viele Anwendungsbeispiele aus der Praxis erweitert.

Ausgehend von einem kognitiv-verhaltenstherapeutischen Erklärungsmodell sozialen Verhaltens, das in Kapitel 1 und 2 ausführlich begründet und ausgeführt wird, werden im dritten Kapitel die Konzeption und die einzelnen Trainingseinheiten vorgestellt, die sich auf die Verbesserung der kognitiven, motorischen und emotionalen Komponente sozialer Kompetenz beziehen. Dieser Teil wird abgeschlossen durch die Darstellung einiger Evaluationsergebnisse, die das GSK als hochwirksames Trainingskonzept ausweisen. In den Kapiteln 4 bis 6 wird das Vorgehen im Training detailliert dargestellt. Anhand verschiedener Übungen wird z. B. die Unterscheidung zwischen selbstsicherem und aggressivem Verhalten, die Bedeutung von Selbstverbalisationen für die eigene Befindlichkeit und das eigene Verhalten sowie die Wichtigkeit der langfristigen gegenüber den kurzfristigen Konsequenzen menschlichen Handelns deutlich gemacht. Zentrales Element des Trainings sind Rollenspiele mit Videofeedback, wobei die zu spielenden Situationen drei Situationstypen zugeordnet werden:

In Kapitel 7 bis 9  werden schließlich Hinweise zur Anpassung des GSK an spezifische Klientengruppen gegeben. Eine Reihe von Anwendungsbeispielen werden beschrieben.

Inhaltsverzeichnis (pdf)


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letztes Update: 08.09.2016